Der Neustrelitzer Zweitligist dreht ein fast verlorenes Spiel noch gegen TSV Giesen Grizzlys II. In der Tabelle steht das MV-Team auf Platz fünf.
Autor: Matthias Schütt, Nordkurier
Was für eine Wende: Der PSV Neustrelitz hat am 2. Spieltag der 2. Volleyball-Bundesliga Nord seinen ersten Saisonsieg gefeiert.
Neustrelitz beweist große Moral
Beim 3:2 (25:22, 21:25, 16:25, 25:14, 16:14) bewiesen die Residenzstädter nach einem zwischenzeitlichen 1:2-Satzrückstand große Moral und setzten sich schließlich auch im dramatischen Tiebreak durch. Mit drei Punkten rangiert der PSV nun auf Tabellenplatz fünf.
Dabei erwischten die Neustrelitzer zunächst den besseren Start und sicherten sich den ersten Satz mit 25:22. Anschließend kippte die Partie jedoch. Die Gäste glichen erst aus und entschieden auch den dritten Durchgang deutlich mit 25:16 für sich.
Das MV-Team stand damit vor der schwierigen Aufgabe, die Partie noch einmal zu drehen. „Ich sehe den Sieg als einen starken und positiven Ausdruck der mentalen Stärke einer relativ jungen Mannschaft“, sagte PSV-Spieler Victor Dalgas.
Entscheidung im Tiebreak
Eine kurze, aber wichtige Ansprache sollte anschließend helfen, die sportliche Wende einzuleiten. „Wir mussten auf dem Feld nach gewonnenen Punkten mehr Energie erzeugen“, erklärte Dalgas. Die Neustrelitzer Mannschaft setzte diese Vorgabe um, wurde wieder aktiver und holte sich den vierten Satz eindrucksvoll mit 25:14.
Damit war die Partie wieder völlig offen. Im Tiebreak entwickelte sich ein echter Krimi, in dem sich der PSV am Ende mit 16:14 durchsetzte. „Ich denke, wir haben positiv, reif und verantwortungsvoll reagiert und uns aus einem Spiel, das uns entglitt, wieder herausgekämpft“, so Dalgas. Damit war der erste Saisonsieg des PSV in der neuen Spielzeit perfekt.