Mit viel Selbstvertrauen reist der PSV Neustrelitz zum nächsten Auswärtsspiel. Am Sonntag, 01. Februar, um 16 Uhr sind die Residenzstädter bei der Zweitvertretung der Giesen Grizzlys gefordert. Nach dem überzeugenden Erfolg am vergangenen Wochenende wollen die Neustrelitzer genau dort anknüpfen, wo sie zuletzt aufgehört haben.

Autor: Jesco Genzmer, Bild: Wencke Hinterschuster

Der deutliche Heimsieg gegen den VV Humann Essen, zuvor Tabellenzweiter der Liga, war ein echtes Ausrufezeichen. Vor heimischer Kulisse überzeugte der PSV mit hoher Durchschlagskraft und großer Geschlossenheit. Vor allem Diagonalangreifer Johannes Mönnich sowie Zuspieler Fiete Kramer ragten heraus und prägten das Spiel entscheidend. Der Lohn war nicht nur ein verdienter Sieg, sondern auch der Sprung auf Tabellenplatz acht.

„Der Sieg gegen Essen war eine Bestätigung unserer Trainingsarbeit. Die Mannschaft hat gezeigt, was möglich ist, wenn alles zusammenspielt“, erklärt der PSV-Trainer Bartolone. „Jetzt müssen wir diese Leistung bestätigen und dürfen keinen Prozentpunkt nachlassen.“

Die Trainingswoche verlief entsprechend konzentriert. Der Fokus lag darauf, die Intensität aus dem Essen Spiel mitzunehmen und gleichzeitig den Blick nach vorn zu richten. Denn mit den Giesen Grizzlys II wartet ein Gegner, der dem PSV bereits im Hinspiel seine Grenzen aufgezeigt hat. In der heimischen Halle mussten sich die Residenzstädter den Niedersachsen 0:3 geschlagen geben.

„Wir wissen noch genau, wie schwer uns das Hinspiel gefallen ist“, sagt Libero Jacob Genzmer. „Giesen machte wenig Fehler und nutzte unsere Schwächen konsequent aus. Das darf uns diesmal nicht nochmal passieren.“

Personell muss der PSV Neustrelitz am Sonntag auf Zuspieler Tom Orzelski sowie Außenangreifer Leonardo Agbortabi verzichten, beide stehen aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Gleichzeitig kann der PSV auf Zuspieler Erik Höhne und Außenangreifer Luca Knoblauch zurückgreifen, die in Giesen mit zum Kader gehören werden.

Die Giesen Grizzlys II rangieren aktuell mit fünf Punkten Vorsprung auf dem sechsten Tabellenplatz, mussten zuletzt jedoch zwei Niederlagen in Folge hinnehmen. Entsprechend groß ist auch bei den Gastgebern der Druck, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Für beide Mannschaften geht es in dieser Partie darum, den sicheren Klassenerhalt weiter abzusichern und die eigene Position im Mittelfeld der Tabelle zu festigen.

„Wir wollen genau da weitermachen, wo wir gegen Essen aufgehört haben“, betont der PSV-Kapitän Paul Sprung. „Wenn wir wieder geschlossen auftreten und unseren Plan durchziehen, können wir auch auswärts bestehen.“